Mindestlohn

Thema Mindestlohn für die Hotellerie und Gastronomie

Der gesetzliche Mindestlohn tritt ab dem 01. Januar 2015 für das Gastgewerbe in Kraft.

Das bedeutet, dass auf Hoteliers und Gastronomen in der Regel zusätzliche Personalkosten entstehen, da insbesondere Aushilfen, Zimmerfrauen, Spülkräfte und Beiköche ggf. bisher mit Stundensätzen unterhalb der Grenze von 8,50 €/Std. bezahlt wurden. Nun gilt der Mindestlohn grundsätzlich für alle Mitarbeiter über 18 Jahre, auch für Minijobber. Ausnahme gibt es für Langzeitarbeitslose in den ersten 6  Monaten und teilweise für Praktikanten.

Die zusätzlichen Personalkosten müssen zwangsläufig durch höhere Verkaufspreise aufgefangen werden. Aber genau davor haben viele Gastronomen und Hotelbesitzer Angst. Die Angst ist aber unbegründet.

Die Ausgabebereitschaft in der Gastronomie ist in den ersten neuen Monaten dieses Jahres um 2,3% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres angestiegen (Quelle: Gastronomiebilanz 2014 lt. AHGZ).  Gäste wählen zunehmend hochwertigere Produkte aus. Dies spiegelt sich auch im Verkauf von Hotelzimmern wieder. Auch hier werden überwiegend z.B. Komfortzimmer anstelle von Standardzimmer gebucht. Natürlich nur dann, wenn der Hotelier auch entsprechende Leistungsmerkmale definiert und diese im Verkaufsgespräch benennt.  Es kommt auf die Produktpräsentation und auf das verkäuferische Geschick des Anbieters an, ob der Interessent bereit ist, mehr Geld auszugeben.  In der Gastronomie werden in der Regel hochpreisige Produkte auch höhere Deckungsbeiträge (Nettoumsatz ./. Wareneisatzkosten) erzielen. Diese sind notwendig, um u.a. die Fixkosten zu decken. Klar wird dies auch im Verkauf der Hotelzimmer. Die Kosten, die durch die Belegung eines Standard- oder eines Komfortzimmers entstehen unterscheiden sich kaum. Der Preisunterschied von z.B. 10,00 € fließt somit, beim Verkauf über die eigenen Vertriebskanäle, direkt in das Betriebsergebnis ein.

Nur wer sich regelmäßig mit der Angebots- und Nachfragesituation des eigenen Betriebes und des Mikromarktes auseinandersetzt und Wert auf regelmäßiges Controlling und Qualitätsmanagement legt, wird in der Lage sein, höhere Preise am Markt durchzusetzen und so die durch den Mindestlohn ansteigenden Personalkosten aufzufangen.

Burckschat-RCM Hotelberatung GbR
Gustav Burckschat – Geschäftsführer
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