Arbeitszeitkonto

..was ist das überhaupt und wie kann ich es führen?

Auf dieser Seite haben wir verschiedene Informationen zum Führen von Arbeitszeitkonten, der Verrechnung von Plus- und Minusstunden und flexiblen Arbeitszeitmodellen für Sie zusammengestellt.
Mit ShiftJuggler führen Sie Arbeitszeitkonten ganz einfach automatisch auf Basis der vereinbarten Regelarbeitszeit und der tatsächlich geleisteten Arbeitszeit Ihrer Mitarbeiter.

Arbeitszeitkonten führen

Mit ShiftJuggler werden Arbeitszeit- und Urlaubskonten quasi von allein geführt!

Für jeden Mitarbeiter legen Sie einmalig die Regelarbeitszeit pro Monat oder Woche, sowie den Urlaubsanspruch fest.
Ab dann prüft das Programm automatisch, ob der Mitarbeiter im Betrachtungszeitraum mehr oder weniger gearbeitet hat.
Minusstunden und Plusstunden sind somit auf einen Blick sichtbar.

In Kombination mit dem Online-Dienstplan von ShiftJuggler erhalten Sie einen übersichtlichen Soll-/Plan-/Ist-Vergleich der Einsatzzeiten.

Bild Arbeitszeitkonto ShiftJuggler

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Was ist ein Arbeitszeitkonto

...wozu brauche ich das und welche Zeiten fließen dort ein?

Im Arbeitszeitkonto wird die tatsächlich geleistete Arbeitszeit inklusive Überstunden, Urlaub und Krankheit erfasst. Hier wird die tatsächlichen Arbeitszeiten mit der tariflich oder betrieblich vereinbarten Arbeitszeit verglichen.

So wird das Zeitguthaben, also Plus- oder Minus-Stunden ermittelt und dokumentiert.

Mit Hilfe von Arbeitszeitkonten kann unregelmäßige Arbeitszeit z.B. aufgrund von saisonal abhängigem Personalbedarf über einen bestimmten Zeitraum (in der Regel ein Jahr) ausgeglichen werden.

Das Arbeitszeitkonto ist somit ein Steuerungselement für flexible Arbeitszeitmodelle wie Vertrauensarbeitszeit, Gleitzeit, Funktionszeit oder Jahresarbeitszeit.


Welche Arten von Arbeitszeitkonten gibt es?

Man unterscheidet grob 3 Arten von Arbeitszeitkonten:

  • Das Kurzzeitkonto
  • Das Langzeitkonto
  • Das Lebensarbeitszeitkonto

Während das Kurzzeitkonto dazu dienen soll die kurzzeitigen Schwankungen auszugleichen, sammelt man auf dem Langzeitkonto Gutstunden bzw. Plusstunden über einen längeren Zeitraum an, um z.B. ein sog. Sabbatical oder Familienzeit bei vollem Gehalt zu ermöglichen.
Das Lebensarbeitszeitkonto ist ein besonderer Fall eines Langzeit-Arbeitszeitkontos, das es Arbeitnehmern erlaubt den Übergang in den Ruhestand zu verkürzen.
Auf allen Arbeitszeitkonten wird das Zeitguthaben des Mitarbeiters gesammelt. Hier findet die Verrechnung von Gut- und Minusstunden statt.


Wie führt man ein Arbeitszeitkonto

Als ersten Schritt müssen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, möglichst schriftlich, das Führen eines Arbeitszeitkontos vereinbaren. Klären Sie im Voraus, welche Grenzen einzuhalten sind, also wie viele Überstunden oder Minusstunden maximal auf dem Konto anfallen dürfen und über welchen Zeitraum sich die Stunden wieder ausgleichen müssen.

Somit ist der Grundstein gelegt und Plusstunden wie auch Minusstunden können in diesem Arbeitszeitkonto geführt werden. (In einem reinen Überstundenkonto sammeln sich, wie der Name schon sagt, nur Überstunden an.)

Nun werden von der Soll-Arbeitszeit abweichende Stunden auf dem Arbeitszeitkonto geführt.

Beispiel: Ein Mitarbeiter bekommt ein monatliches Brutto-Gehalt von 1.800,00 Euro bei einer vereinbarten Arbeitszeit von 40 Stunden pro Woche bzw. 174 Stunden pro Monat.

Das monatlich Entgelt bleibt gleich, unabhängig davon wie viele Stunden der Mitarbeiter arbeitet.

Arbeitet der Arbeitnehmer z.B. in einem Monat 180 Stunden, landen 6 Stunden (180 tatsächlich geleistete Stunden - 174 Stunden Regelarbeitszeit = 6 Überstunden) auf dem Arbeitszeitkonto.
Nun würde es genügen, wenn der Mitarbeiter z.B. im folgenden Monat nur 168 Stunden arbeiten würde (174 Stunden Regelarbeitszeit - 6 Überstunden = 168 Stunden tatsächlich nötige Arbeitszeit).
In dem Fall würde das Arbeitszeitkonto im zweiten Monat schon wieder bei "0" stehen (6 Überstunden - 6 Unterstunden = 0 Über-/Unterstunden).

Selbstverständlich kann der Zeitraum für den Ausgleich deutlich länger sein. In vielen Fällen wird das Arbeitszeit Guthaben über mehrere Monate z.B. in der Hauptsaison gesammelt und dann in der Nebensaison monatlich reduziert. So können Arbeitgeber und Arbeitnehmer gut auf den schwankenden Personalbedarf reagieren.
 

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Dann kontaktieren Sie uns! Egal, ob Sie Fragen zu unseren Arbeitszeitkonten, der Zeiterfassung oder dem Dienstplan-Programm haben. Wir haben immer ein offenes Ohr für Sie!