Arbeitszeitkonto

..auf Wochen- oder Monatsbasis

Was ist ein Arbeitszeitkonto

...wozu brauche ich das und welche Zeiten fließen dort ein?

Im Arbeitszeitkonto wird die tatsächlich geleistete Arbeitszeit inklusive Überstunden, Urlaub und Krankheit erfasst. Hier wird die tatsächliche Arbeitszeit mit der tariflich oder betrieblich vereinbarten Arbeitszeit verglichen.

So wird das Zeitguthaben, also Plus- oder Minus-Stunden ermittelt und dokumentiert.

Mit Hilfe von Arbeitszeitkonten kann unregelmäßige Arbeitszeit z.B. aufgrund von saisonal abhängigem Personalbedarf über einen bestimmten Zeitraum (in der Regel ein Jahr) ausgeglichen werden.


Welche Arten von Arbeitszeitkonten gibt es?

Man unterscheidet grob 3 Arten von Arbeitszeitkonten:

  • Das Kurzzeitkonto
  • Das Langzeitkonto
  • Das Lebensarbeitszeitkonto

Während das Kurzzeitkonto dazu dienen soll die kurzzeitigen Schwankungen auszugleichen, sammelt man auf dem Langzeitkonto Gutstunden bzw. Plusstunden über einen längeren Zeitraum an, um z.B. ein sog. Sabbatical oder Familienzeit bei vollem Gehalt zu ermöglichen.
Das Lebensarbeitszeitkonto ist ein besonderer Fall eines Langzeit-Arbeitszeitkontos, das es Arbeitnehmern erlaubt den Übergang in den Ruhestand zu verkürzen.


Wie führt man ein Arbeitszeitkonto

Als ersten Schritt müssen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, möglichst schriftlich, das Führen eines Arbeitszeitkontos vereinbaren. Klären Sie im Voraus, welche Grenzen einzuhalten sind, also wie viele Überstunden oder Minusstunden maximal auf dem Konto anfallen dürfen und über welchen Zeitraum sich die Stunden wieder ausgleichen müssen.

Somit ist der Grundstein gelegt und Gut- wie auch Minusstunden können in diesem Arbeitszeitkonto geführt werden. (In einem reinen Überstundenkonto sammeln sich, wie der Name schon sagt, nur Überstunden an.)

Nun werden von der Soll-Arbeitszeit abweichende Stunden auf dem Arbeitszeitkonto geführt.

Beispiel: Ein Mitarbeiter bekommt ein monatliches Brutto-Gehalt von 1.800,00 Euro bei einer vereinbarten Arbeitszeit von 40 Stunden pro Woche bzw. 174 Stunden pro Monat.

Das monatlich Entgelt bleibt gleich, unabhängig davon wie viele Stunden der Mitarbeiter arbeitet.

Arbeitet der Arbeitnehmer z.B. in einem Monat 180 Stunden, landen 6 Stunden (180 tatsächlich geleistete Stunden - 174 Stunden Regelarbeitszeit = 6 Überstunden) auf dem Arbeitszeitkonto.
Nun würde es genügen, wenn der Mitarbeiter z.B. im folgenden Monat nur 168 Stunden arbeiten würde (174 Stunden Regelarbeitszeit - 6 Überstunden = 168 Stunden tatsächlich nötige Arbeitszeit).
In dem Fall würde das Arbeitszeitkonto im zweiten Monat schon wieder bei "0" stehen (6 Überstunden - 6 Unterstunden = 0 Über-/Unterstunden).

Selbstverständlich kann der Zeitraum für den Ausgleich deutlich länger sein. In vielen Fällen wird das Arbeitszeit Guthaben über mehrere Monate z.B. in der Hauptsaison gesammelt und dann in der Nebensaison monatlich reduziert. So können Arbeitgeber und Arbeitnehmer gut auf den schwankenden Personalbedarf reagieren.
 

Arbeitszeitkonten mit ShiftJuggler

Mit ShiftJuggler werden Arbeitszeit- und Urlaubskonten quasi von allein geführt!

Für jeden Mitarbeiter legen Sie einmalig die Regelarbeitszeit pro Monat oder Woche, sowie den Urlaubsanspruch fest.
Ab dann prüft das Programm automatisch, ob der Mitarbeiter im Betrachtungszeitraum mehr oder weniger gearbeitet hat.

In Kombination mit der Online-Dienstplanung mit ShiftJuggler erhalten Sie einen übersichtlichen Soll-/Plan-/Ist-Vergleich der Einsatzzeiten.

Die tatsächlich geleistete Arbeitszeit erfassen Sie über drei mögliche Wege:

  • Über die integrierte Stempeluhr-Online
  • Über die Ist-Zeiterfassung, in der Sie von der geplanten Arbeitszeit abweichende Zeiten eintragen können
  • Über Zeiterfassungsterminals

Korrekturen am Arbeitszeitkonto können Sie manuell vornehmen und z.B. Buchungen vornehmen, wenn Sie einem Mitarbeiter Überstunden auszahlen, oder einen Sonder-Urlaubstag gewähren.


So bleiben alle Änderungen stets transparent und für alle Beteiligten nachvollziehbar!

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Dann kontaktieren Sie uns! Egal, ob Sie Fragen zu unseren Arbeitszeitkonten, der Zeiterfassung oder dem Dienstplan-Programm haben. Wir haben immer ein offenes Ohr für Sie!